Wie hält es die ungarische Regierung mit der Pressefreiheit?

Ein Pressefotograf (Bild: pciture-alliance/dpa) Man kann journalistische Arbeit nicht nur durch Mediengesetze einschränken, sondern auch mithilfe des Bürgerlichen Gesetzbuches. Wer liest schon im Ausland das neue ungarische BGB? Niemand. Oder fast niemand, denn bisher ist nur dem “Guardian” aufgefallen, dass freies Fotografieren in Ungarn praktisch nicht mehr möglich ist.

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Ein langer Weg zu einem guten Urteil

ZDF-Intendant Thomas Bellut gibt nach der Urteil-Verkündung ein Interview. (Bild: picture-alliance/dpa)Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG, für den geschätzten Kollegen Daniel Bouhs) zur Staatsferne des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist ein gutes Urteil. Denn es setzt Maßstäbe. Vor allem für das ZDF, um das es bei dem Verfahren in Karlsruhe zunächst einmal ging. Aber eben nicht nur, wie vor allem die Gremien von Deutschlandfunk beziehungsweise Deutschlandradio bald merken werden. Denn auch dort sitzt viel Staat – zu viel, um der Rundfunkfreiheit nach Artikel 5 Grundgesetz zu genügen. Und auch so manche ARD-Anstalt wird noch mal in den jeweils für sie geltenden Gesetzestext schauen, ob er der neuen Zeit genügt.

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Letter from London: Die Sorgen der BBC

Was wird aus der BBC (Bild: picture-alliance/dpa)Wenn öffentlich-rechtliche Granden in letzter Zeit über die hiesige Medienpolitik räsonieren, geschieht das meist mit verdrehten Augen: Das Gegurke um den Jugendkanal, pardon, das immer noch geplante und von vielen in Politik wie Sendern immer noch ungewollte “Crossmediale Jugendangebot” von ARD und ZDF.  Das Hickhack, ob und um wie viel denn nun der Rundfunkbeitrag gesenkt werden und vor allem, was mit Überschuss passieren soll, der da plötzlich dank Rundfunkbeitrag so üppig wie unerwartet fließt. Sie wissen nicht, wie gut sie es haben. In Großbritannien wird gerade Rundfunkpolitik aus ganz anderem Guss gemacht – was in den Augen von BBC-Kollegen Deutschland geradezu zu einem Schlaraffenland für öffentlich-rechtliche Sender werden lässt.

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Venetien bleibt unser!

Das Schöne an den sozialen Medien, Neudeutsch: social media, ist ja, dass sie sich neben ernsthaftem Austausch auch prima für Verschwörungstheorien aller Art eignen. Das nimmt dann selbst bei einem so schwierigen Thema wie der Ukraine und der Lage auf der Krim unfreiwillig komische Züge an.

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Ein letztes “Good Bye!”, Dirty Harry

Erinnern wir heute an einen einst Großen unserer Zeit. Eigentlich wollte er ja schon nach “Sat.1″ nicht mehr. Dann nach dem ersten Intermezzo in der “ARD” nicht mehr. Und nach der zweiten Rutsche mit dem Pocher erst recht nicht. Jetzt tut er es aber wieder: Der nächste Abschied steht an. Die letzte “Harald Schmidt Show”, heute ab 22.15 Uhr im Bezahlfernsehen bei “Sky”. Und, zur Feier des Tages, auch noch parallel im YouTube-Kanal des Senders.

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Gebt den Kindern das Kommando!

Heute Abend geht es in Berlin – nein, nicht um die Wurst. Sondern um den geplanten Jugendkanal – pardon: das geplante crossemediale Jugendangebot von ARD und ZDF natürlich. Denn heute Abend tagt in der Hauptstadt die Rundfunkkommission der Bundesländer, und die müssten den neuen Crossangebotskanal ja offiziell beschließen.

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Was in Internet-Trollen vorgeht

Das Phänomen kennt jeder, der sich im Internet bewegt. Es gehört zum Web wie das Feuerwerk zu Silvester: Trolle, die sich meist anonym in Kommentarbereichen austoben. Da kann ein Artikel noch so sauber recherchiert, noch so gut geschrieben sein. Auch die Kommentarspalten von Youtube werden gekapert.

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Freispruch für Wulff – und “Bild”

Christian Wulff (Bild: imago/Ralph Peters, Future Image)
Hach, wie haben sie sich geziert, die Kollegen von “Bild”, damals mit der Wulff-Voicemail. In feinen Häppchen geriet das Fait accompli unter die Journalisten, erst via “Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung” verstolpert, dann ein bisserl konkreter in so ziemlich allen Gazetten nachgelegt.

Auch später noch, als angeblich selbst das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn das Zeitdokument haben wollte, gab man sich zugeknöpft, der Privatrechte des mittlerweile ehemaligen Bundespräsidenten wegen.

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